Dawn Ray’d: „Wir müssen dem Faschismus in jeder Form trotzen!“

Die Anarcho-Black-Metaller über Widerstand in der Subkultur

Jedes Genre kämpft mit seinen eigenen unangenehmen Klischees: Rapper sind kriminelle Machos, im Pop ist alles fake und im Black Metal gibt es nur dubiose Typen mit fragwürdigen Weltbildern. Zumindest letzteres lässt sich mit Blick auf die Vergangenheit des Genres nicht ganz von der Hand weisen – wurden der Ruf und das öffentliche Image des Black Metal doch primär durch Kirchenbrände, die Satanic Panic und Morde geprägt.

Nationalistisches und homophobes Gedankengut waren während dieser zweiten Welle des Genres, die in den Neunzigern Norwegen überrollte, keine Seltenheit und das Spiel mit extremistischer (Bild-)Sprache ein willkommenes Stilmittel. Daran hat sich bis heute leider nicht viel geändert: Nationalsozialistischer Black Metal (NSBM) hat sich zu einem eigenen Subgenre kultiviert, viel größer noch ist die Grauzone, denn gerne wird in der Szene (Meinungs-)Freiheit mit Rechtsoffenheit und -toleranz gleichgesetzt.

Eine neue Generation des Widerstands

Doch es regt sich Widerstand: Unter dem Banner des Red and Anarchist Black Metal (RABM) nutzen Bands das rebellische Potential des Genres, um linksradikales Gedankengut zu verbreiten und mit gängigen Klischees und Mustern zu brechen. Anarchisten fordern unter anderem unhierarchische, horizontale soziale Organisationsstrukturen und direkte Demokratien, den Sturz des Kapitalismus sowie solidarisches Verhalten und gegenseitige Hilfe innerhalb der Bevölkerung.

Keine Band des Subgenres hat in den vergangenen Jahren so viel Aufmerksamkeit mit diesen radikalen Ideen (und verdammt guter Musik) erregt wie Dawn Ray’d, ein anarchistisches Trio aus Liverpool. Zur Veröffentlichung ihres zweiten Albums BEHOLD SEDITION PLAINSONG haben wir mit Sänger und Violinist Simon Barr über das Verhältnis von Musik und Politik sowie die Hoffnung auf eine bessere Zukunft gesprochen.

Simon, seit der Veröffentlichung eures Debütalbums vor zwei Jahren ging es ziemlich steil bergauf für euch. Wie war diese Zeit für dich?

Es war großartig und gerade fühlt sich alles ziemlich aufregend an. Seit unserem letzten Album sind wir viel in den USA, Kanada und Europa getourt. Es ging alles ziemlich schnell, sodass ich fast schon ein wenig den Überblick verloren habe. Wir haben die ganze Zeit entweder live gespielt oder neue Songs geschrieben.

Welche Ziele habt ihr beim Schreiben von BEHOLD SEDITION PLAINSONG verfolgt?

Es war uns recht wichtig, ein Album zu schreiben, das sich nicht zu krass vom Vorgänger unterscheidet. Wir wollten keine neue Richtung einschlagen, weil wir es genießen, einfach straight forward Black Metal zu spielen. Aber natürlich wollten wir uns weiterentwickeln und verbessern. Ich denke, wir haben im Songwriting Fortschritte gemacht und auch meine Vocals sind besser geworden. Außerdem ist die ganze Sache etwas wütender und brutaler ausgefallen als zuvor.

Aktuell fühlt es sich an, als würden wir uns in einer gesellschaftlichen Abwärtsspirale befinden. Wie haben die jüngeren Entwicklungen in den internationalen Parlamenten, Straßen und an den Grenzen dieses Album beeinflusst?

Ich bin schon lange in politischen Bands aktiv, aber das war tatsächlich das erste Mal, dass mir von vornherein klar war, dass jeder Song auf einem Album politisch sein soll. Meiner Meinung nach sind die emotionalen Probleme eines weißen Hetero-Mannes gerade nicht sonderlich wichtig. Mit dem Level an Privilegien, das ich habe, kann ich meine Plattform und Stimme für so viel wichtigere Dinge nutzen, gerade in Anbetracht dessen, wie sehr sich die politische Lage gerade zuspitzt. Der Kapitalismus ist schon eine Weile in diese Richtung gesteuert und viele Krisen wie den Klimawandel gibt es seit langer Zeit, aber erst jetzt fangen wir an, die Effekte in der westlichen Welt zu erkennen. Seit Generationen herrschen in anderen Ländern Kriege, aber nun landen die Flüchtlingsmassen an unseren Küsten. Gerade fühlt sich also alles sehr dringlich an und deswegen ist es für mich wichtiger denn je, über genau diese Themen zu singen.

Man könnte das einfach in sehr depressive und nihilistische Musik umwandeln, was ja auch gut zum Genre passen würde. Eure Songs sind jedoch ein Aufruf zum Widerstand und Kampf. Woher schöpfst du diese Energie und Hoffnung?

Hm, gute Frage. Ich kann niemandem Vorwürfe machen, der in dieser Zeit aufgibt. Aber wenn wir nun die Hoffnung aufgeben, haben wir schon verloren. Wenn Menschen wie ich nicht aufstehen und sich für Unterdrückte und Benachteiligte einsetzen, wer dann? Ich denke mir: Wenn ich als heterosexueller, weißer, finanziell stabiler Mann in Europa das Gefühl habe, dass die Situation gerade ziemlich mies ist, dann muss es für alle ohne diese Privilegien noch viel schlimmer sein. Und ich denke, es ist unsere Verantwortung, uns da solidarisch zu zeigen. Natürlich ist es verlockend, einfach aufzugeben und im Nihilismus zu versinken, aber das kann ich einfach nicht. Worauf es auf dem Album auch geht: Selbst wenn sich die Dinge nicht bessern, dann müssen wir es um unserer Würde willen trotzdem versucht haben. Das ist eine große Charakterprobe für uns, ein Test unserer Moral. Wir leben in einer der herausforderndsten Zeiten der Menschheit und ich persönlich will wissen, dass ich angesichts dieser Herausforderungen mutig genug war, etwas dagegen zu unternehmen anstatt davonzurennen.

Euer musikalisches und politisches Schaffen sind unzertrennlich miteinander verbunden. Erwartest du das auch von anderen Bands?

Ich glaube nicht, dass Musik per se politisch sein muss. Es kann ziemlich hart sein, ständig in diese Abgründe zu starren. Wie du schon sagtest, kann man schnell nihilistisch werden, wenn man sich die ganze Zeit nur auf die schrecklichen Dinge konzentriert, die um uns herum passieren. Jeder braucht davon mal eine Pause, wir alle brauchen eine Fluchtmöglichkeit. Ich persönlich höre sehr viel unpolitische Musik und brauche die auch, um meinen Verstand zu bewahren. Also würde ich nie eine Band kritisieren, die nicht über Politik singt. Meine Hoffnung ist ja, dass es eine Revolution geben wird, und danach werden wir schöne Dinge wie Musik und Poesie benötigen. Wir müssen diese Fähigkeiten und Künste bewahren, denn sie machen das Leben erst lebenswert.

Viele Musikerinnen und Musiker scheuen sich jedoch auch in Interviews und den sozialen Medien davor, sich zu positionieren. Ist das in Zeiten wie diesen vertretbar?

Schwierige Angelegenheit, oder? Ich bin offensichtlich der Meinung, dass man diese Statements machen muss – ich tue das schließlich bei jeder verdammten Gelegenheit, ob in Interviews oder auf der Bühne. Ich will nicht in das Argumentationsmuster von „Man muss die Kunst vom Schaffenden trennen“ verfallen, aber selbst, wenn man eine Band mit unpolitischen Inhalten hat, kann man als Mensch einfach nicht mehr so tun, als würde das nicht passieren; als würde uns das nicht alle beeinflussen. Alle, die können und eine Plattform haben, sollten sich für andere einsetzen und Solidarität zeigen.

Wie seht ihr die Rolle von Musik im Politisierungsprozess? Als Band habt ihr schließlich nur begrenzte Möglichkeiten und früher oder später müssen die Menschen selbst aktiv werden.

Absolut, man kann die Welt nicht einfach mit Musik ändern. Wir können nicht nur Songs spielen und auf einmal ist alles gut. Und wir können die Welt auch nicht ändern, indem wir einfach nur an Anti-Faschismus und Anarchismus glauben. Es muss Taten geben, um den Kapitalismus, das Gefängnissystem und die Grenzen zu zerstören. Kultur spielt jedoch eine große Rolle darin, diese Widerstandsbewegungen zu stärken und formen. In den Musik-Communities liegt es in unserer Hand, uns selbst zu organisieren und zu bestärken, statt uns auf die Reichen und Mächtigen zu verlassen – und gerade die Heavy-Metal-Gemeinschaft ist so stark und vielseitig. Musik ist also ein großartiger Weg, Widerstandsbewegungen aufzubauen und Messages zu verbreiten, aber sie ist nicht der eigentliche Widerstand. Wir brauchen direkte Aktionen.

In den vergangenen Jahren seid ihr quasi zu den Gesichtern des RABM geworden. Wie lebt es sich damit, primär als die „anarchistische Black-Metal-Band“ bekannt zu sein?

Die fucking Antifa-Band… (lacht) Es gab natürlich linksradikale Bands vor uns und RABM existiert schon lange. Bands wie Iskra, Panopticon und Skagos haben uns ganz massiv beeinflusst. Aber – und das klingt jetzt wahrscheinlich brutalst arrogant – ich glaube, dass wir die erste Black-Metal-Band sind, die sich so explizit und militant anti-faschistisch positioniert. In erster Linie sind wir eine anarchistische Band, aber der Anti-Faschismus gehört da eben dazu. Wir haben unseren Standpunkt von Anfang an sehr deutlich gemacht, was riskant war und definitiv nach hinten hätte losgehen können. Ich habe mein Gesicht auf jeden Fall in einigen Memes gesehen und bin mir sicher, dass es Ecken im Internet gibt, wo man uns absolut hasst. Aber wir haben keine andere Wahl, als über diese Dinge zu sprechen, egal, was dabei rauskommt. Mich stört das alles nicht, ich finde es nur frustrierend, wenn uns vorgeworfen wird, diese linksradikalen Ideen zu missbrauchen, um die Band zu promoten. Als ob das jemals ein Pfad zum Erfolg gewesen wäre. Aber viele Menschen schätzen auch, was wir tun, und deswegen machen wir es.

Wie war es für dich, als du erstmals von der schwierigen Geschichte des Genres, von Morden bis hin zu Homophobie, erfahren hast?

Das ist irgendwie das erste, was man über das Genre lernt, oder? Die Morde und dieser ganze Kram. Ich erinnere mich noch, wie damals einer meiner Schulfreunde sagte: „Wusstest du, dass es da draußen ein Musikgenre gibt, in dem sich alle gegenseitig umbringen?“ Ich habe davon also gehört, bevor ich überhaupt wusste, wie Black Metal klingt – und das ist irgendwie ziemlich ätzend. Sonderlich abgeschreckt hat es mich nicht, sonst wäre ich jetzt wohl nicht hier, aber ich fühle eine große Verantwortung, ein Auge auf diese Dinge zu haben. Ohne das Genre verteidigen zu wollen, muss man jedoch bedenken, dass der Faschismus versucht hat, in sehr viele Jugendbewegungen einzudringen. Denk nur an Punk und Oi!, die Skinhead-Kultur, sogar elektronische Musik: Die hatten alle riesige Probleme mit Nazis. Der Faschismus versucht, solch kleine Szenen zu infizieren und übernehmen, und beim Black Metal ist das nicht anders. Es ist wichtig, dass wir diese Szenen nicht aufgeben und sie der Rechten überlassen, damit sie nicht stärker und größer, und damit gefährlicher werden kann.

Das ist ja dieses skurrile Paradox im Black Metal: Man will rebellisch und gefährlich sein, aber wirklich bedrohlich wurde es bislang meist nur für die, die eh schon unterdrückt werden.

Das ist so eine billige und feige Form der Rebellion – nicht mal das: Es ist nur eine Ästhetik der Rebellion. Es ist nichts Rebellisches daran, den Status Quo aufrecht zu erhalten und die Stiefel der Herrschenden zu lecken. Ich hasse diese Scheiße. Realistisch gesehen ist die NSBM-Szene recht klein. Black Metal ist schließlich ein riesiges Genre, in dem abertausende Alben veröffentlicht werden. Nur ein kleiner Teil davon kommt tatsächlich von Nazis. Leider kriegen die jedoch eine viel zu große Plattform. Scheiß auf diese Seite des Black Metal.

Du hast früher in der Screamo-Band We Came Out Like Tigers gespielt. Als jemand, der die verschiedenen Szenen kennt, kannst du dem gängigen Klischee zustimmen, dass es im Hardcore und Punk mehr Political-Correctness und Toleranz gibt als im Metal?

Einen gewissen Unterschied gibt es schon. Punk und Hardcore waren nie perfekt, aber im Gegensatz zum Metal gab es da immer eine starke und große Strömung, die für Gleichberechtigung sowie gegen Rassismus und Homophobie gekämpft hat, auch wenn nicht alle anderen Teile der Szene daran geglaubt haben und noch viel zu tun ist. Diese Widerstandskultur war nie so ein großer Teil der Identität des Metal. Natürlich gab es Bands wie Napalm Death, Bolt Thrower, Black Sabbath und Judas Priest, die linkes Gedankengut hatten, über das sie auch sangen. Aber da die Inhalte des Metal oft eher in Richtung Fantasy gehen, abstrakt und eskapistisch sind, waren diese politischen Inhalte nie so explizit im Vordergrund. Ich glaube jedoch nicht, dass irgendeine Szene perfekt ist oder unter dem Kapitalismus überhaupt perfekt sein kann.

„Die Linke hat viele Menschen im Stich gelassen und in die Arme der Rechten getrieben, weil wir sie ignoriert haben.“

Wie du schon erwähnt hast: Im Black Metal muss man oftmals gut aufpassen, wen man unterstützt. Wie handhabt ihr das? Recherchiert ihr alle Bands, mit denen ihr auftretet?

Im Bezug darauf, was ich höre und kaufe, achte ich sehr darauf. Ich weiß, dass viele Bands keine Shows mit Menschen spielen, die auch nur die geringste Verbindung zur Rechten haben. Das ist super wichtig und eine sehr gute Taktik – aber nicht die Taktik, die wir verfolgen. Für eine lange Zeit hat sich die linkspolitische Sparte des Genres sehr abgeschottet, sodass der gemeine Metal-Fan vielleicht gar nicht weiß, dass Bands wie wir existieren, weil wir nur in unserer kleinen Blase aktiv sind. Vielleicht liegen wir damit falsch, aber wir halten es für wichtig, unsere Inhalte in unpolitische und rechtsoffene Szenen zu tragen und ihnen unsere Ideen vorzustellen. Viele kennen diese Denkansätze vielleicht gar nicht oder konnten sie noch nicht benennen. Ich habe Anarchismus zum Beispiel durch ein Zine entdeckt, das ich bei einer Hardcore-Show bekommen habe. Ich fände es großartig, wenn wir anderen durch unsere Shows ein ähnliches Erlebnis ermöglichen könnten. Es ist sehr einfach, sich in seinem sicheren Umfeld zu bewegen, aber die rechten Szenen gedeihen gerade sehr schnell. Das Internet, speziell Plattformen wie 4chan und 8chan, haben massiv dazu beigetragen, dass rechte Bewegungen sich ausbreiten konnten. Die Linke hat viele dieser Menschen im Stich gelassen und in die Arme der Rechten getrieben, weil wir sie ignoriert haben, weil wir nicht in diese Räume gegangen sind und ihnen Alternativen präsentiert haben. Deswegen haben wir in der Vergangenheit Shows mit rechten Bands gespielt und auch für die Zukunft solche gebucht. Der einzige Grund, warum sich das für mich nicht widersprüchlich anfühlt, ist aber, dass wir auf der Bühne ganz klar über Politik sprechen.

Wie ist in solchen Situationen das Feedback? Online wird ja viel geredet, aber im echten Leben sieht das vermutlich anders aus.

Es ist überraschend positiv. Wir hatten bislang nur einen Zwischenfall bei einer Show in Liverpool, wo so ein kleiner Kerl zu mir kam und mir erzählte, dass er an white power glaube. Den haben der Veranstalter und ich dann einfach aus der Venue getragen. Sonst hat uns noch nie jemand persönlich konfrontiert. Ich hatte ja erwartet, dass das ständig passieren würde; dass wir regelmäßig bei Shows in Streitereien geraten würden, aber nein. Wie du schon gesagt hast, ist es sehr einfach, im Netz das Maul aufzureißen. Es verlangt aber ein gewisses Maß an Mut, jemandem sowas ins Gesicht zu sagen – und das haben diese Menschen nicht.

Kurz vor unserem Gespräch ist online eine Debatte um einen Instagram-Post von Behemoth-Sänger Nergal entfacht, der ein Foto eines „Black Metal Against Antifa“-Shirts zeigt. Was sagst du dazu?

Fuck, diese Scheiße, ja. Ich weiß auch nicht so recht. Ich will nicht in einen Internetstreit mit einem der berühmtesten Black-Metal-Musiker der Welt geraten, denn das ging schon für viele Leute in die Hose. (lacht) Ich glaube, dass er sich mit dieser Aktion beim eher rechts-gerichteten Teil der Szene beliebt machen wollte. Er hat mit Absicht dieses bedeutungsschwere Statement gemacht, für das er nicht so richtig verantwortlich gemacht werden kann, weil er hinterherschob, dass das nicht explizit seine Meinung sei. Viele Menschen sind abgeschreckt und vielleicht auch verängstigt durch die direkten Aktionen der Antifa. Wenn man ohne Kontext Leute sieht, die Fensterscheiben einschmeißen oder von Bands hört, deren Shows abgesagt werden mussten, wirkt das ziemlich negativ. Ich kann verstehen, warum Menschen davor Angst haben. Aber wenn wir mal ganz grundlegend schauen, heißt Antifa einfach nur, dass man gegen den Faschismus ist. Wenn jemand sich also als Anti-Antifa bezeichnet, bedeutet das im Kehrschluss, er ist für den Faschismus. Ich glaube nicht, dass Nergal wirklich so denkt. So oder so: Diese Aktion war sehr einfältig und ich könnte eine Band, die sowas sagt, nicht mehr unterstützen.

Welche Hoffnungen hast du für die Szene?

Es wäre großartig, wenn der NSBM einfach ausgelöscht werden würde. Und wir bewegen uns in die richtige Richtung, da immer öfters Shows von Bands abgesagt werden, die sich rassistisch geäußert haben. Ich möchte eine Szene sehen, in der Schwächere nicht als Sündenböcke benutzt werden, um sich selbst zu profilieren – das ist das Feigste, was es gibt. Ich denke auch, dass jede Community sich selbst organisieren, den Kapitalismus bekämpfen und Solidarität mit Unterdrückten zeigen muss. Wir müssen dem Faschismus in jeder erdenklichen Form trotzen. Metal ist nur ein Mikrokosmos unserer Gesellschaft. Jede Veränderung, die ich in der Szene sehen will, soll auch den Rest der Welt ergreifen.

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