grim104: „Ich bin ja kein Horrorcore-Typ oder so.“

Über die Banalität des Bösen

Sich ohnmächtig fühlen in dieser Gesellschaft. In einem Altersheim dahin vegetieren. Aus Versehen jemanden totschlagen. Monatelang keine Wohnung finden in der eigenen Heimatstadt. All das ist Horror. Und im Zweifel deutlich gruseliger als der Mythos vom blutrünstigen Psychopathen, der des Nachts mit einer Axt durch den düsteren Wald marodiert. grim104 – immer noch trotziger Feuilletonliebling und wahnsinnige Hälfte der Wut-Rap-Kombi Zugezogen Maskulin – setzt sich auf seiner neuen Soloplatte DAS GRAUEN DAS GRAUEN mit den vielleicht schmerzvollsten Facetten des Schreckens auseinander. Wir haben den selbsternannten Grafen in den Treptower Park entführt und ihn erzählen lassen: über sein „unpersönlichstes Album ever“, die Ärzte und den „Scientology-Rapper“.

Interview
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